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Rojhilat · Kermanshah (Paveh/Nowsud)

Shaho – Gipfel Havi Khani

حوی خوانی (شاهو) / Şaho

Foto: Moein rohani · CC0 · Wikimedia Commons

3,373 m

Höhe

Fehlt

Track

Juni–September

Beste Zeit

Überblick

Havi Khani ist der höchste Gipfel des Shaho-Massivs (ca. 3.370–3.400 m) zwischen Paveh, Nowsud, Ravansar und Kamyaran. Als leichtester Anstieg gilt die Westseite; Nebengipfel wie Gav Qaran, Kaluji und Zavoli liegen auf demselben Grat. Lange Bergtour in alpinem Karstgelände mit Altschneefeldern; bei der Zavoli-Hütte gibt es eine Unterkunftsmöglichkeit.

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Sicherheit auf dieser Tour

  • Reisewarnung: Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen nach Iran und fordert Deutsche zur Ausreise auf (Stand 07.11.2026); Gefahr willkürlicher Verhaftungen, besonders für Doppelstaater. Vor jeder Planung aktuelle Hinweise prüfen.
  • Das britische FCDO rät von allen Reisen nach Iran ab (Stand 27.10.2026); konsularische Hilfe ist kaum möglich.
  • Keine zivile Luftrettung; Satellitentelefone sind in Iran strikt verboten (Auswärtiges Amt). Nur mit ortskundigem Guide gehen und Route hinterlegen.
  • Grenzstreifen zu Irak (Nowsud, Paveh, Sarpol-e Zahab, Qasr-e Shirin) ist militarisiert; Grenzwachen schießen wiederholt auf Kolbars (Lastenträger). Grenznahe Pfade, Pässe und Schmuggelrouten strikt meiden.
  • Westseite Richtung Nowsud/Paveh liegt nahe der Grenze – nur mit lokalem Guide und ohne Abstecher Richtung Westen/Grenze.

Grenzgebiet · Grenzgebiet Iran–Irak (Kordestan, West-Aserbaidschan, Kermanschah) – Kolbar-Korridore

Iranische Grenzschützer schießen regelmäßig auf Kolbars (Lastenträger): 2024 laut Hengaw 57 Tote, 2025 mindestens 15–25 Tote (u. a. Baneh, Sardasht, Nowsud). Grenzpfade sind daher lebensgefährlich, auch für Wanderer, die für Schmuggler gehalten werden können. Im Juli 2026 forderten Grenzschützer Anwohner auf, dem Grenzstreifen fernzubleiben. Ausländer riskieren Festnahme wegen Spionageverdachts. Keine Touren in Grenznähe.

Minengefahr · Minenfelder aus dem Iran-Irak-Krieg (Ilam, Kermanschah, Kordestan, West-Aserbaidschan)

Ursprünglich ca. 42.000 km² vermint (Kordestan und West-Aserbaidschan je ca. 1.500 km², Kermanschah 7.000 km², Ilam 17.000 km²); Iran meldet große Fortschritte, doch Datenlage laut Mine Action Review 'extrem begrenzt' und weiterhin Opfer, u. a. in Kermanschah 2025. Berichte (2023/24) über neue IRGC-Minen bei Baneh und Piranschahr. Nur auf etablierten Wegen gehen, Grenzhöhen und alte Stellungen meiden.

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Quellen

Community-Berichte

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