1–2 h
Dauer
3.2 km
Distanz
35 m
Anstieg
Höhe: 3.459 m · Berechnet aus dem Routenverlauf (Gehzeit nach DIN 33466, ohne Pausen).
Überblick
Hochgebirgsmassiv im Dreiländereck Iran–Türkei–Irak, etwa 45 km südwestlich von Urmia. Vom Gebiet des Dalanpar-Sees (ca. 2700 m) führen Hirtenpfade und Pisten über steile Schutthänge zum Hauptgipfel; rund 800 Höhenmeter, Hin- und Rückweg etwa 13 km laut Tourenberichten. Alpine Landschaft mit Schneefeldern bis in den Sommer.
Routenkarte
GPS-RoutenvorschauHöhenprofil
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Beste Zeit
Richtwert nach Höhe — Schnee vor Ort prüfenLaut Quellen: Juli–September
Wetter am Trail
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Sicherheit auf dieser Tour
- Für Iran gilt eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts (Stand 07.11.2026, Deutsche werden zur Ausreise aufgefordert); das britische FCDO rät von allen Reisen nach Iran ab. Für ausländische (v. a. westliche und Doppel-)Staatsangehörige besteht ein hohes Risiko willkürlicher Festnahme.
- Der Gipfelkamm bildet die Grenze zur Türkei, das Irak-Dreiländereck ist nah. OSM verzeichnet in der Umgebung Pfade mit dem Hinweis 'Caution, border crossing' – illegale Grenzübertritte und Schmuggel; Grenztruppen beider Seiten schießen. Niemals über den Kamm auf die türkische Seite gehen.
- Militärisches Grenzgebiet: Aufenthalt nur mit Genehmigung/lokaler Begleitung; Kontrollen und Festnahmen wegen 'Spionage' möglich (AA).
- Es gibt keine zivile Bergrettung per Hubschrauber; Evakuierung läuft über das Militär und kann Tage dauern (AA). Nie allein gehen, lokalen Bergführer nehmen.
- Hochalpines Gelände: Höhenkrankheit, Wettersturz, Schnee bis in den Juli.
Grenzgebiet · Grenzgebiet Iran–Irak (Kordestan, West-Aserbaidschan, Kermanschah) – Kolbar-Korridore
Iranische Grenzschützer schießen regelmäßig auf Kolbars (Lastenträger): 2024 laut Hengaw 57 Tote, 2025 mindestens 15–25 Tote (u. a. Baneh, Sardasht, Nowsud). Grenzpfade sind daher lebensgefährlich, auch für Wanderer, die für Schmuggler gehalten werden können. Im Juli 2026 forderten Grenzschützer Anwohner auf, dem Grenzstreifen fernzubleiben. Ausländer riskieren Festnahme wegen Spionageverdachts. Keine Touren in Grenznähe.
Minengefahr · Minenfelder aus dem Iran-Irak-Krieg (Ilam, Kermanschah, Kordestan, West-Aserbaidschan)
Ursprünglich ca. 42.000 km² vermint (Kordestan und West-Aserbaidschan je ca. 1.500 km², Kermanschah 7.000 km², Ilam 17.000 km²); Iran meldet große Fortschritte, doch Datenlage laut Mine Action Review 'extrem begrenzt' und weiterhin Opfer, u. a. in Kermanschah 2025. Berichte (2023/24) über neue IRGC-Minen bei Baneh und Piranschahr. Nur auf etablierten Wegen gehen, Grenzhöhen und alte Stellungen meiden.
Vorbereiten
Quellen
- Wikipedia: Silvaneh
- Travital: Dalanpar Tourist Area – Oshnavieh
- Kojaro: دریاچه دالامپر
- Wikiloc (discovery only): Buz Sina summit near Dalamber
- OpenStreetMap node 5676987433
- OpenStreetMap way 127002578
- Auswärtiges Amt: Iran – Reise- und Sicherheitshinweise (Reisewarnung, Stand 07.11.2026)
- UK FCDO foreign travel advice: Iran (advises against all travel)
Routenverlauf: © OpenStreetMap-Mitwirkende (ODbL).
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